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User Generated Content Structuring - Unsere Session beim barcamp Berlin

24.05.2016 | von Jens Hoppe

Letztes Wochenende ging es für done.by Co-Founder Jens Hoppe nach Berlin zum diesjährigen barcamp Berlin, das vom barcamp-Profi Jan Theofel organisiert wurde (zur Referenz). In einer Session zum Thema "User Generated Content Structuring" referierte Jens über Problemfelder bei der Freitextsuche und Recherche via Google, das „Missing Filter“-Problem und stellte den teils technischen, teils sozialen Ansatz „User Generated Content Structuring“ vor, der im Rahmen von done.by entwickelt und erstmals konsequent umgesetzt wurde.

Content Structuring bzw. der Aufbau von Systematiken zur Klassifikation (Taxonomie, Typologie) ist dabei eigentlich so alt wie das Bibliothekswesen. Die Arbeit wurde seit jeher primär durch Profis erledigt. Im Web passierte dies seit bald zwei Jahrzehnten innerhalb von Content Management Systemen, dabei inhaltlich durch Redakteure, Integratoren & Agenturen.

User-generated content (auch „nutzergenerierte Inhalte“ oder als „user-driven content“ bezeichnet) steht für Medieninhalte, die nicht vom Anbieter eines Webangebots, sondern von dessen Nutzern erstellt werden. Der Begriff wurde in Verbindung mit dem "Web 2.0" seit 2004 populär. Als userbasierte Möglichkeiten der Organisation dienten i.d.R. einfaches Tagging und Rating sowie die Popularität von Inhalten.

Es gab in der Session einen Exkurs zu Contentarten (und relativer Innovationsarmut): Artikel, Pressemitteilung, Blog-Eintrag, Tweet, Instagram-Posting, Whitepaper, Produktdatensatz, Stellenangebot, Lebenslauf – etliche – oft einfache - Contentarten haben sich bereits etabliert. done.by fügt nun die Projekt-Referenz hinzu.

Im Rahmen der Datenerfassung von Projekt-Referenzen können Dienstleister neue Metadaten-Strukturen anlegen, also neue Optionen bei Auswahlfeldern hinzufügen oder komplett neue Formularfelder und Filterkriterien hinzufügen - und diese sofort verwenden. Um diese als Standard einzuführen, wird im Rahmen eines auf der done.by-Plattform integrierten Workflows ein Kreis von Branchen-Experten konsultiert. Diese Dienstleister aus der jeweiligen Branche entscheiden ob neue Vorschläge zu branchenspezifischen Projekt-Referenz-Metadaten und Filter-Kriterien auf done.by werden. Sie sorgen damit für eine hohe Qualität des filterbaren Content und motivieren Unternehmen, sich über Standards zu differenzieren.

Es gilt, die Motivationshürde zu nehmen: Wenn die Motivation hoch ist, sind Nutzer bereit, relativ viel zu tun und Informationen aufzubereiten und zu posten. Die Motivation von Dienstleistern ist hoch, Neukunden zu gewinnen – insofern werden Projekt-Referenzen als Content bei done.by entsprechend gut aufbereitet, so der Plan.

Um ebendiese Motivationshürde, Googles Textverstehen und künstliche Intelligenz, Schutz vor Missbrauch und andere Fragen ging es in der abschließenden Diskussion.

Wir danken nochmals den zahlreichen Teilnehmern des barcamp Berlin sowie insbesondere den Organisatoren und Sponsoren und sind beim nächsten Mal gerne wieder dabei!

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